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Dieses Thema hat 77 Antworten
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 Islamismus/Islamophobie
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Pierre Offline

Pantheist


Beiträge: 220

21.09.2006 19:34
#46 RE: Benedikt und sein Dialog mit dem Islam Antworten
Ein Wort zum Reichtum im Allgemeinen und im Speziellen in Assoziierung mit dem freien und mächtigen Amerika möchte ich dazu gerne bemerken.

Reich sein ist doch fachlich gesehen eine Form der Angstpsychose der man gerne unterliegt,
wenn man auf Anschaffung und Bereithaltung von lebensnotwendiger Energieversorgung angewiesen ist.

Also so etwas Ähnliches wie eine Mausefalle?
Nun gut, manch Einer ist gerne krank oder bildet sich ein Kranker zu sein.

Komisch, erst unlängst war in der Presse davon zu lesen, dass sich einige der allerreichsten Männer dieser Erde von einem beträchtlichen Teil ihres Vermögens für wohltätige Zwecke getrennt haben.
Mühseelig davon zu berichten, mich hat von diesem Geldregen rein gar nichts getroffen.
Hängt vielleicht damit zusammen, dass ich keiner "Snobby-Lobby" angehöre.

Pierre

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 410

21.09.2006 20:17
#47 Benedikt und sein Dialog mit dem Islam Antworten

In Antwort auf:
Es gibt einen unglaublichen Reichtum auf der Welt den eigentlich nur Wenige Leute für sich beanspruchen können. Genau diese Leute wissen von der Armut und von den Problemen anderer Menschen. Was tun sie mit ihrem unglaublichen Reichtum??
"Feed the world!" Der Leitsatz Bob Geldofs. Ist es human, die Armut so aufzupäppeln, dass fünf Jahre später dreimal so viele Menschen von den Almosen der Weltgemeinschaft anhängig sind, weil sie ihre ARMUT nicht überwinden können? Die Güterverteilung löst nicht das Problem, hier müssen erst mal ökonomische STRUKTUREN geschaffen werden: Bildung, fruchtbarer Boden, Infrastruktur, politische Stabilität. Das ist nicht mit einem Fingerschnipp gemacht. Und wenn ich mir die Armut in Europa und Amerika so anschaue - sooo immens reich sind wir nun auch wieder nicht...
Du bist der Vorstellung erlegen, dass der Westen durch die Ausbeutung der Dritten Welt so reich geworden ist. Das ist grundfalsch! Der Westen ist durch technologische Revolutionen und der eigenen Hände Arbeit so reich geworden. Die Ausbeutung durch die Kolonialzeit bezieht sich zum großen Teil auf die Ausbeutung von Bodenschätzen, die von den Einheimischen gar nicht genutzt worden waren. Afrika war nie reich.
HELFEN können wir allemal. Durch die Preisstabilisierung der Handelsgüter und Abnahmegarantien. Aufbau der Infrastrukturen, so wie "Menschen für Menschen" (KH Böhm) das tut. Hilfe sollte nie mehr als HILFE ZUR SELBSTHILFE sein. Sonst gerät die Sache zu einem Herrenmenschentum im sozialen Bereich.
In Antwort auf:
Wohlgemerkt vor der Enteignung waren 80% der Besitzer dort keine Schwarze, und das in einem Afrikanischen Land.
Eine Nachwirkung der Kolonialisation. Fragt sich, was die Schwarzen dann mit dem durch die Enteignung ihnen zugefallenen Boden anfangen konnten. Konnten sie? Dann sollte sich niemand beschweren. Es kommt auf den Gewinn für das Volk an.
In Antwort auf:
Gut du bist der Meinung, dass die Medien unabhängig sind, ich sage sie sind es nicht.
Das habe ich nicht gesagt! Ich habe gesagt, dass eine pluralistische Medienwelt, so sehr in Konkurrenz steht, dass sie nicht nur Müll produziert! Es gibt nämlich auch Leser und Zuschauer, die die Wahrheit wissen wollen. Und die wird auch geliefert, ganz nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage, wenn diese Wahrheit auch geliefert werden kann!

Gysi
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Ash Offline

Forumkenner

Beiträge: 343

23.09.2006 00:11
#48 RE: Benedikt und sein Dialog mit dem Islam Antworten

In Antwort auf:
Hilfe sollte nie mehr als HILFE ZUR SELBSTHILFE sein.


Richtig, auch verstehe ich nichts anderes darunter aber selbst das geht nicht ohne Geld. Das nennt man Entwicklungshilfe und das sind oft sehr aufwendige und auch teure Projekte, aber wer bezahlt das? Doch es geht ja auch um mehr.

In Antwort auf:
Afrika war nie reich.


In diesem falle irrst du dich wirklich ganz gewaltig. Öl, Diamanten, Gold, Silber, Eisen, Früchte, viele Landwirtschaftliche Produkte ich kann hier nicht alle aufzählen, das wäre zuviel. All das wird genommen und eine Minderheit füllt sich damit die Taschen.

In Antwort auf:
Der Westen ist durch technologische Revolutionen und der eigenen Hände Arbeit so reich geworden.


Ok, dazu sage ich nur Autos, und Erdöl!!!

Wer birgt den all diese kostbaren Rohstoffe?? Das ist die Bevölkerung jener Länder, die das alles für einen Hungerlohn tun oft auch unter unmenschlichen Bedingungen.


In Antwort auf:
Du bist der Vorstellung erlegen, dass der Westen durch die Ausbeutung der Dritten Welt so reich geworden ist


Nein nicht einfach der Westen alleine. Es sind wenige Leute die sich bereichern, dazu gehören die Leute die hinter den Machenschaften von George W. Bush stehen.


In Antwort auf:
Eine Nachwirkung der Kolonialisation. Fragt sich, was die Schwarzen dann mit dem durch die Enteignung ihnen zugefallenen Boden anfangen konnten. Konnten sie? Dann sollte sich niemand beschweren. Es kommt auf den Gewinn für das Volk an.


Richtig, aber wir beide wissen ja, dass der Gewinn für das Volk in vielen Ländern gleich null ist. Ok da entstehen Arbeitsplätze, aber was bekommen denn die Arbeiter für ihre Schufterei??
Ich will nicht pauschalisieren, aber in vielen Ländern herrscht genau keine Gerechtigkeit.


In Antwort auf:
Das habe ich nicht gesagt! Ich habe gesagt, dass eine pluralistische Medienwelt, so sehr in Konkurrenz steht, dass sie nicht nur Müll produziert! Es gibt nämlich auch Leser und Zuschauer, die die Wahrheit wissen wollen. Und die wird auch geliefert, ganz nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage, wenn diese Wahrheit auch geliefert werden kann!



Das stimmt. In diesem Falle ist aber meine Frage auch berechtigt über die Aussagen des iranischen Präsidenten, denn die Frage ist, wer erzählt die Wahrheit?? Was denkst du??


Ash Offline

Forumkenner

Beiträge: 343

23.09.2006 00:12
#49 RE: Benedikt und sein Dialog mit dem Islam Antworten

In Antwort auf:
Komisch, erst unlängst war in der Presse davon zu lesen, dass sich einige der allerreichsten Männer dieser Erde von einem beträchtlichen Teil ihres Vermögens für wohltätige Zwecke getrennt haben.
Mühseelig davon zu berichten, mich hat von diesem Geldregen rein gar nichts getroffen.
Hängt vielleicht damit zusammen, dass ich keiner "Snobby-Lobby" angehöre.



Besser hätte ich es nicht formulieren können...

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 410

23.09.2006 09:48
#50  Benedikt und sein Dialog mit dem Islam Antworten

Das Öl war nie das Reichtum der Öl-Länder, bis der Westen mit seinen Autos kam! Erst dadurch wurden sie stinkerech! Aber bleiben wir beim Thread-Thema, ja? =>

In Antwort auf:
Das stimmt. In diesem Falle ist aber meine Frage auch berechtigt über die Aussagen des iranischen Präsidenten, denn die Frage ist, wer erzählt die Wahrheit?? Was denkst du??
Diese Frage stellst du mir doch wohl nicht im ernst?

Das mit der Ausbeutung können wir gerne (in einem anderen THread) weitersiskutieren. Sollen wir?

Gysi
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 410

23.09.2006 10:00
#51  Benedikt und sein Dialog mit dem Islam Antworten

In Antwort auf:
Komisch, erst unlängst war in der Presse davon zu lesen, dass sich einige der allerreichsten Männer dieser Erde von einem beträchtlichen Teil ihres Vermögens für wohltätige Zwecke getrennt haben.
Die bösen Reichen geben auch schon so was von ihrem Erwirtschafteten ab: durch Steuern. Wenn Gates und Co. ihre Anstrengungen von der Produktionsführung in eine bessere Verteilung verlagern, um was Vernünftiges für die Entwicklung zu tun und zur Linderung von Notzuständen, dann haben diese Leute meinen Respekt! Die haben für die Welt mit allem (Erfindungen, Produktion, Arbeitsplätze, Wertschöpfung, Verteilung) mehr getan, als die Schreihälse, die das Monsterbild von dem Reichen nur zu transportieren verstehen. Die aus dem Denkraster "reich = schlecht" nicht hinauskommen mögen...

Gysi
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Ash Offline

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Beiträge: 343

23.09.2006 12:41
#52 RE: Benedikt und sein Dialog mit dem Islam Antworten

In Antwort auf:
Das mit der Ausbeutung können wir gerne (in einem anderen THread) weitersiskutieren. Sollen wir?



Ich wäre dabei.

Im Moment ist einfach meine Zeit etwas knapp aber sobald ich kann schreibe ich mit.


Pierre Offline

Pantheist


Beiträge: 220

23.09.2006 13:25
#53 RE: Benedikt und sein Dialog mit dem Islam Antworten
In Antwort auf:
Die haben für die Welt mit allem (Erfindungen, Produktion, Arbeitsplätze, Wertschöpfung, Verteilung) mehr getan, als die Schreihälse, die das Monsterbild von dem Reichen nur zu transportieren verstehen. Die aus dem Denkraster "reich = schlecht" nicht hinauskommen mögen...



Oh Gott, jetzt hat er sie nicht mehr alle!

Entweder gibt es Produktion und Verteilung und auf der anderen Seite Arbeitsplätze. Oder es sind Arbeitsplätze für Produktion und Verteilung eventuell auch noch Forschung.
Arbeitsplätze für Wertschöpfung? Kenne ich nicht!
Die Arbeitsplätze und die Wertschöpfung läßt sich der, wie du sagst, Reiche im Preis für das Produkt auf Heller und Pfennig bezahlen. Gut der Arbeiter hat dadurch seine Lebensexistenz. Aber der honorierte Gewinn aus der Wertschöpfung dient ausschließlich dazu, die Existenzanst des Reichen mit Hilfe der Rendite oder der Handelsspanne abzudecken.

Aber der Reiche sieht gut aus, es spricht eigentlich gar nichts gegen ihn.

Pierre

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 410

23.09.2006 17:00
#54 Benedikt und sein Dialog mit dem Islam Antworten
In Antwort auf:
Oh Gott, jetzt hat er sie nicht mehr alle!
Nana, keine Projektionen bitte!
In Antwort auf:
Arbeitsplätze für Wertschöpfung? Kenne ich nicht!
Erstens habe ich das so gar nicht geschrieben und zweitens werden durch Arbeit Werte geschaffen. Und sowas macht durch seine Kapitalinvestitionen der zum Schwein verdammte Kapitalist. Aber du sagst ja selber:
In Antwort auf:
der Reiche sieht gut aus, es spricht eigentlich gar nichts gegen ihn.
Und dass du keine Ahnung von Ökonomie hast, auch. Dann pluster dich nicht so auf.

Gysi
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Pierre Offline

Pantheist


Beiträge: 220

23.09.2006 20:45
#55 RE: Benedikt und sein Dialog mit dem Islam Antworten

In Antwort auf:
Oh Gott, jetzt hat er sie nicht mehr alle!
-------------------------------------------------

Nana, keine Projektionen bitte!


Mein lieber Gysi, der Satz bezieht sich auf den Papst!
Wenn man den Unterschied von Vollmacht und Verrat nicht unterscheiden kann, sollte man sich eine Brille anschaffen lassen.

Darüber hinaus bin ich sehr verwundert, dass du ein Du-Freund vom lieben Gott sein sollst.
Und im Übrigen bist du mir wieder 17x ins Messer gelaufen.

In Antwort auf:
Und dass du keine Ahnung von Ökonomie hast, auch.


Was soll es, am Ende hast du sogar Ökonomie mit Ökologie verwechselt.

Haben wir schon etwas vom Thomas-Syndrom gehört? Macht nichts!

Pierre


Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 410

24.09.2006 10:02
#56  Benedikt und sein Dialog mit dem Islam Antworten

In Antwort auf:
Und im Übrigen bist du mir wieder 17x ins Messer gelaufen.
Wieso läufst du denn mit gezücktem Messer herum?
In Antwort auf:
Was soll es, am Ende hast du sogar Ökonomie mit Ökologie verwechselt.
Wo denn?

Gysi
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Pierre Offline

Pantheist


Beiträge: 220

24.09.2006 13:00
#57 RE: Benedikt und sein Dialog mit dem Islam Antworten
In Antwort auf:
Wo denn?

Gysi



Bitte sehr, von mir aus gleich hier!

Das Thomas-Syndrom

(Die Ähnlichkeit der Namen mit tatsächlich lebenden Personen ist rein zufällig,
und hat mit der Beschreibung in keinster Weise eine beabsichtigte Gemeinsamkeit)

Bisher war in christlich-katholischen Kreisen der Name Thomas mit dem Ungläubigen verbunden,
der die Auferstehung des Herrn leugnete, eine Selbstverständlichkeit.
Wie bekannt sein sollte, legte er seine Hände in die Wunden des Auferstandenen !!

Seit kurzer Zeit kennen wir aber auch das Thomas Evangelium, und hier finden wir eine ganz neue Darstellung:

(13) Jesus sprach zu seinen Jüngern: Vergleicht mich, sagt mir, wem ich gleiche. Simon Petrus sprach zu ihm: Du gleichst einem gerechten Engel. Matthäus sprach zu ihm: Du gleichst einem weisen Philosophen. Thomas sprach zu ihm: Meister, mein Mund wird es absolut nicht zulassen, dass ich sage, wem du gleichst. Jesus sprach: Ich bin nicht dein Meister, denn du hast dich berauscht an der sprudelnden Quelle, die ich hervorströmen ließ. Und er nahm ihn und zog sich zurück und sagte ihm drei Worte. Als Thomas aber zu seinen Gefährten zurückgekehrt war, fragten sie ihn: Was hat dir Jesus gesagt? Thomas sprach zu ihnen: Wenn ich euch eines der Worte sage, die er mir gesagt hat, werdet ihr Steine nehmen und sie gegen mich werfen, und ein Feuer wird aus den Steinen hervorkommen und euch verbrennen.

Nun wissen wir zusätzlich, Jesus war als Aufklärer und Berater unterwegs. So erklärte er unter anderem, Elias hat das gleiche Geburtsmonat wie Bartholomäus, im Löwen war David, Moses war Skorpion, so wie Thomas, Salomon war gleich dem Waagezeichen, und so weiter.

Vom Thomas-Syndrom sprechen wir daher nun, wenn eine oder mehrer Personen sich auf Grund von einfachen Übereinstimmungen von Buchstaben, Ziffern oder bildlicher Darstellungen, zu Handlungen hinreissen lassen, die in der Vergangenheit unter diesen Aspekten stattgefunden haben, und die eigentliche Entfaltungskraft vermissen lassen.

Mit anderen Worten, wurde mit dem Mosesvergleich gelegentlich ein Floh ins Ohr gesetzt,
was bei der Ähnlichkeit mit David, Abraham oder Salomon damals weniger Anklang fand.
In der Folge wurde auf diesem Boden eine zündende Idee geboren,
der sich die Mehrheit der Gruppe angeschlossen hatte, mit dem Motto,
jetzt oder nie! - wann dann?

Wir haben etwas, das ihr nicht habt.
Gleicht dem Spielchen, du bist stärker als ich, aber wenn mein Papa kommt, der wird deinen Papa verdreschen!

In dem Zitat von Thomas finden wir noch einige andere Bestätigungen, die richtige Reihenfolge der Jünger:
1. Petrus, 2. Mathäus, 3. (Jakobus) - mit dem Thomas seine Auseinandersetzung am Ende des Herganges ausfechten mußte.
Der Bruder des Johannes, wie man sagt.

Was wird er zu ihm wohl gesprochen haben, der Jakobus, nachdem alles verloren war

Vielleicht: "Zisch ab, Schlange!"

Mit anderen Worten, und das ist das eigentliche dramatische daran, denn was macht es schon aus, wenn für eine Angelegenheit die Namen und Personen tauschen und das Ergebnis das gleiche ist?
Mit anderen Worten, und das ist das eigentliche dramatische daran, dieser Vorfall mit der Begründung der Auslösung und dem Mitwirken alle Beteiligten, er diente als Vorlage für die Entwicklung des Modelles Anti-Christ. Dessen Vorläufer eigentlich ein Anti-Moses gewesen ist. Eine Gruppenarbeit der Verdrängung, an der Sigmund Freud oder Alfred Jung ihre helle Freude gehabt hätten, wenn sie dessen Erkennen möglich gewesen wären.

Bleibt noch die Frage offen, ob der Tod und die Leichenschändung genug Stopp bedeutete, um diesen Vorgang zu beenden, oder hier eine Fortsetzung stattgefunden hat, in der Herrbeiführung der Inhaftierung des Jakobus - das ist klar, und des Petrus, der etwas neu Erlebtes aufweisen konnte, was ein anderer Teilnehmer der Gruppe leider nicht besaß, und scheinbar zur Leitung derselben Gemeinschaft die sich in Veränderung und Auflösung präsentierte, und Einverleibung des neu erfahrenen Wissens, notwendig gewesen wäre.

Den gleichen Text werde ich sofort unter allgemeine Philosophie "eintschecken".
Ich bitte euch nun, Beiträge zu diesem Thema, dort zu behandeln.

Pierre

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 410

24.09.2006 13:19
#58 Benedikt und sein Dialog mit dem Islam Antworten
Auau...


Und was hat das alles mit der Papst-Rede zu tun?
Was hat was mit der Unterscheidung der Okölogie von der Ökonomie zu tun?

Wieder die alten Ausschläge. Wieder die alte eigene Welt, die kein anderer bewohnt, außer du...






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Pierre Offline

Pantheist


Beiträge: 220

24.09.2006 13:51
#59 RE: Benedikt und sein Dialog mit dem Islam Antworten
In Antwort auf:
A million heads are better than one! (John Lennon)




Pierre

Pierre Offline

Pantheist


Beiträge: 220

24.09.2006 14:30
#60 RE: Benedikt und sein Dialog mit dem Islam Antworten
Stimmen aus der Presse:

Die Kontroverse um die Papst-Äußerung zum Islam dauert an. Pakistans Präsident Pervez Musharraf nannte die Worte des Kirchenoberhaupts am Mittwoch in New York "absolut unverantwortlich" und verlangte eine volle Entschuldigung von Benedikt XVI. "Er muss sich für das entschuldigen, was er gesagt hat, nicht für die Unruhen, die seine Worte heraufbeschworen haben", sagte Musharraf am Rande der UN-Vollversammlung. Tausende Palästinenser protestierten am Donnerstag in Ramallah gegen die Papst-Äußerung zum Islam. Moslemische Truppen würden Rom erobern und zerstören, rief ein Sprecher vor wütenden Anhängern.


Der Papst hatte in einer Vorlesung in Regensburg am 12. September nach eigenen Worten deutlich machen wollen, dass nicht Religion und Gewalt, sondern Religion und Vernunft zusammengehören. Benedikt bedauerte inzwischen, dass er missverstanden worden sei. Er hatte einen byzantinischen Kaiser aus dem 14. Jahrhundert mit den Worten zitiert, der Prophet Mohammed habe nur "Schlechtes und Inhumanes" gebracht, weil er den Glauben mit dem Schwert verbreiten lassen wollte.

Der frühere US-Präsident Bill Clinton kritisierte die Verwendung des Zitats. Benedikt habe damit den Einfluss moderater muslimischer Geistlicher untergraben, die versuchten, ihre Religion von fanatischen Islamisten "zurückzuerobern", sagte er am Mittwoch in einem Interview des Senders CNN. "Jeder von uns, der solche Bemerkungen macht, vor allem jemand in einer so erhabenen Position wie der Papst", erschwere die Aufgabe der Moderaten in der moslemischen Welt, sagte Clinton. Sein Nachfolger George W. Bush brachte die Papst-Äußerung in einem CNN-Interview mit dem "Kampf für Zivilisation" in Verbindung. Bush hat mit diesem Ausdruck wiederholt den Krieg gegen den Terrorismus charakterisiert.

Der italienische EU-Justizkommissar Franco Frattini wies am Donnerstag bei einem europäischen Ministertreffen im finnischen Tampere die Kritik am Papst zurück. Die EU sollte gemeinsam die Botschaft der Toleranz des Papstes verteidigen, forderte er.

Hunderte Menschen nahmen am Donnerstag in der kenianischen Hauptstadt Nairobi an der Beerdigung der in Somalia ermordeten Nonne Leonella Sgorbati teil. Der Leichnam der italienischen Ordensschwester wurde gemäß ihrem Wunsch in Kenia beigesetzt, wo sie vor ihrem Einsatz in Somalia mehr als 30 Jahre lang gearbeitet hatte. Zwei Männer hatten die 65-Jährige und ihren Leibwächter am Sonntag in einem Krankenhaus der somalischen Hauptstadt Mogadischu erschossen. "Ungeachtet dieses traurigen Vorfalls werden wir nach Somalia zurückkehren, um unsere Arbeit und die Hilfe für die Bevölkerung fortzusetzen", sagte eine Kollegin der Verstorbenen, Schwester Gianna Irene Peano. Schwester Leonella habe ihren Mördern kurz vor ihrem Tod vergeben.

Die Ermordung der Nonne ereignete sich wenige Tage, nachdem Papst Benedikt XVI. mit Äußerungen über den Islam in weiten Teilen der islamischen Welt Empörung ausgelöst hatte. Die Islamisten, die Mogadischu und große Teile Somalias unter ihrer Kontrolle haben, verurteilten die Tötung der Ordensschwester.


Ich meine, so einen Sager macht man nur, wenn man selbst vor der Frage steht, den eigenen Geschäftsgegenstand durch das Märchen "Schneeweißchen und Rosenrot" ersetzen zu lassen, sonst doch nicht. Bei der Gelegenheit möchte ich auch die Frage aufwerfen, welche Farbe denn der Wein gehabt haben soll, bei Tisch des "letzten Abendmahles"?

Rot oder weiß? - Falsch, keines von beiden.

Der Wein hatte keine Farbe!

Pierre

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