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Dieses Thema hat 14 Antworten
und wurde 881 mal aufgerufen
 Judentum
Schwester Offline

Scherzkeksele


Beiträge: 618

10.07.2006 00:49
Die Beschneidung im Judentum antworten

Shalom und Salam

Wer kann mir die erklärung der beschneidung erläutern.. möchte gerne einen Vergleich machen..

danke
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Die Welt ist Dunkelheit, Wissen ist Licht, aber Wissen ohne Wahrheit ist nichts als ein Schatten.

Thomas Offline

mishtatef


Beiträge: 297

10.07.2006 01:02
#2 RE: Die Beschneidung im Judentum antworten

brit mila

Paraschat HaSchawua
Der wöchentliche Toraabschnitt
Kommentiert von Nechama Leibowitz
Sefer Wajikra - Buch Leviticus

Und am achten Tag soll er beschnitten werden

Maimonides: Sefer haMitzwot (Vorschrift 215):

Die Tora gebietet uns, unsere Söhne zu beschneiden, wie der Ewige zu Abraham sagte: "Beschnitten werde bei euch jegliches Männliche" (Gen. 17, 10). Die Tora stellt fest, daß jene, die dieses Gebot übertreten, die Strafe der Ausrottung aus dem Volk auf sich ziehen.

Das Sefer haChinuch berichtet diese Mitzwah in der Parascha Lech Lecha und nicht hier in Tasria. Es wird hinzugesetzt, daß Gott dieses Gebot nicht allein auf Abraham beschränkte: "Das ist mein Bund, den ihr bewahren sollt, zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir: Beschnitten werde bei euch jegliches Männliche. Und ihr sollt beschnitten werden an eirem Gliede der Vorhaut, und das sei zum Zeichen des Bundes zwischen mir und euch. Und acht Tage alt soll beschnitten werden bei euch jegliches Männliche für eure Geschlechter ..." (Gen. 17, 10-12).

Einige Kommentatoren fragen, warum dieses Gebot im Wochenabschnitt Tasria wiederholt wird.

Sefer haChinuch Paraschat Lech Lecha, Mitzwah 2, bietet eine umfassende Antwort:

Dieses Gebot wird in der Parascha Tasria wiederholt ... so wie viele andere Gebote mehrmals in der Tora wiederholt werden, jedes Mal zu einem bestimmten Zweck, wie es von unseren Weisen erklärt wird.

Aber er erklärt nicht den "Zweck" in diesem Zusammenhang. Nach dem Or HaChaim lehrt uns die Wiederholung in Tasria, daß das Gebot der Beschneidung den Schabbat ausser Kraft setzt, da es am "achten Tag" ausgeführt werden muss. Da dies nicht auf Abraham anzuwenden war, wurde es in Genesis nicht erwähnt!
Abraham wurde geboten, die Beschneidung auszuführen. Es wurde nicht von ihm gefordert, den Schabbat zu halten. Hätte er gefehlt, am Schabbat zu beschneiden, hätte er - Gott behüte - falsch gehandelt. Es war daher überflüssig, ihm zu gebieten, sogar am Schabbat zu beschneiden. Wenn so ein Gebot dort gegeben worden wäre, hätte man Flüsse von Tinte verbrau ht, um zu erklären, warum.

Dies gewährt unserem Problem eine halachische Antwort. Toldot Jitzchak (R. Jitzchak Karo) betrachtet die Eingliederung der Beschneidung in einen Text, der sich mit Unreinheit beschäftigt, unterschiedlich. Er fragt:

Wenn es der Tora notwendig erscheint, das Gebot der Beschneidung (es wurde bereits bei den Geboten des Ewigen an Abraham, Gen, 17, 9-10 erwähnt) zu wiederholen, so ist dies nicht der geeignete Platz! Sicherlich, der Bund der Beschneidung (Brit Mila) ist heilig und rein. Warum ihn mit Unreinheit in Verbindung bringen, als ob man einen Priester auf einen Friedhof stellt?!

Er antwortet:

Der Mensch wurde aus einem einzigen Grund geschaffen: um seinem Schöpfer zu dienen. Nachdem Gott den Menschen geschaffen hatte: "Und es nahm der Ewige, Gott, den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bauen und zu warten. Und es befahl der Ewige, Gott, dem Menschen also: ..." (Gen. 2, 15-16). Ebenso hier: "... und gebiert ein Männliches ... Und am achten Tage soll beschnitten werden das Fleisch seiner Vorhaut", denn er wurde geboren, um Gottes Gebot zu erfüllen. Die Brit Mila ist die erste und wichtigste Mitzwah, ohne die er kein Jude ist. Durch die Beschneidung nimmt er das Joch des himmlischen Königreiches auf sich. Er wurde gekennzeichnet, um dem Ewigen zu dienen und seine Gebote zu erfüllen. Daher erscheint die Mitzwah der Beschneidung im Zusammenhang mit der Geburt eines männlichen Kindes.

Diese Analogie zwischen Adam und einem neugeborenen Kind erinnert uns an den grundsätzlichen Zweck der menschlichen Existenz: Gottesdienst.

Wir können hier nur einige der Gründe, die für die Brit Mila vorgeschlagen wurden, zitieren. Einie Gelehrte stellen sie auf eine "hygienische" Basis. Akedat Jitzchak zählt sie zu den "sieben Wohltaten" und behauptet, sie verhindere die Ansammlung verwesten Sames unter der Vorhaut, was oft eine Opreration notwendig mache. Üer das rituelle Erfordernis hinaus, verhindere die rechtzeitige Beschneidung Krankheiten.

Andere Gelehrte weisen dieses Argument zurück und führen an, Gott habe den Menschen kaum mit einem Defekt erschaffen, der beseitigt werden muss. Der Text in Gen. 17, 10-11 enthält kein medizinisches Element. "Das ist mein Bund, den ihr bewahren sollt, zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir: Beschnitten werde bei euch jegliches Männliche. Und ihr sollt beschnitten werden an eirem Gliede der Vorhaut, und das sei zum Zeichen des Bundes zwischen mir und euch. Und acht Tage alt soll beschnitten werden bei euch jegliches Männliche für eure Geschlechter ..." Ein neuerer Kommentator bemerkt, "Das ist mein Bund" führt diese Vorschrift ein und "das sei zum Zeichen des Bundes" schliesst sie ab. Dies unterstreicht die Rolle des Bundes bei der Beschneidung.

Ha'amek Davar kommentiert:

"Das sei zum Zeichen des Bundes" ist ein Kennzeichen der Allianz des Ewigen mit dir und keine prophylaktische Medizin.

Das Element der Hygiene mag von früheren Kommentatoren als eine Konsequenz angeführt worden sein, und nicht als Grund der Mitzwah.

Radak nähert sich auf eine andere Weise:

"Und ihr sollt beschnitten werden" (Gen. 17, 11): Dies, wie die Zizit, Tefillin und ihre Mitzwot, soll ein Erinnerungszeichen sein. Da es jedoch dem menschlichen Körper aufgedrückt wurde, ist es das stärkste Zeichen von allen. Der Ewige wählte dieses spezielle Organ als das übliche Mittel zur Sünde und die Hauptquelle der fleischlichen Lust. Die Brit Mila erinnert die Juden an die göttlichen Gebote, wenn sie dabei sind, mit diesem Organ zu sündigen. Und dies wird sie davon abhalten. Sie werden ihren ungezügelten Wünschen nicht wie ein Tier folgen, sondern sie innerhalb der Grenzen, die die Tora setzt, befriedigen, um sich fortzupflanzen und die Gesundheit zu erhalten.

Ähnlich Nachmanides:

"Das ist mein Bund, den ihr bewahren sollt": Nach unseren Weisen hatte es den Sinn, dieses unruhige und verführerische Organ mit einem Erinnerungszeichen zu markieren, damit es innerhalb der vorgeschriebenen und legitimen Grenzen funktioniere.

Daher spielt diese Vorschrift in der Beziehung zwischen dem Menschen und seinem Schöpfer eine erzieherische und disziplinäre Rolle: sie erhebt fleischliche Aktivitäten zu einer Mitzwah.

Über die persönliche Ebene hinausgehend, untersucht Maimonides (Führer, Teil III, Kapitel 49) die nationalen und sozialen Aspekte dieser Mitzwah:

Es gibt noch einen sehr wichtigen Gesichtspunkt bei dieser Vorschrift der Beschneidung: Das physische Zeichen ist für alle, die an Einen Gott glauben, ein vereinigender Faktor. Denn ein Aussenstehender wird nicht so grosse Schmerzen auf sich nehmen, um - aus irgendeinem Grund - in eine andere Religion einzudringen. Nur aus dem einen Grund des aufrichtigen Glaubens wird sich jemand der Beschneidung unterziehen oder sie an seinen Söhnen ausführen. Das ist nicht nur ein Ritzer an der Hüfte oder ein Schnitt am Arm, sondern eine schwerwiegendere Operation.
Unter den Trägern dieses Zeichens - der Brit Mila - herrschen Liebe und Solidarität. Dies ist der Bund, den Gott, mit unserem Vater Abraham geschlossen hat, als Zeichen der Anerkennung des Einen und Einzigen Gottes. Alle, die sich der Beschneidung unterziehen, treten in diesen Bund Abrahams ein und bestätigen die Einzigkeit Gottes. "Dir zu sein ein Gott und deinem Samen nach dir" (Gen. 17, 7).
Dieser Grund ist ebenso wichtig oder vielleicht sogar stärker als der erste.
Unser Glaube an Gott und die Erfüllung der Tora können ohne Beschneidung nicht vollständig sein.

Akedat Jitzchak reiht den vereinenden Faktor der Brit Mila unter die sieben Aspekte der Beschneidung:

Der zweite Grund, daß dieses Zeichen dazu dient, zu vereinen (alle Mitglieder des Bundes) ist sogar ein stärkeres Band der gegenseitigen Liebe und Hilfe. Dies ist, wie Aristoteles im achten Teil seiner "Ethik" bemerkt, wohltätig und notwendig für die Menschen auf allen Lebenswegen - für die Reichen, um sie gegen Neid und Streit zu schützen; für die Armen, "denn geknechtet sind die Geringen, und es seufzen die Armen" (Ps. 12, 6); für die Jungen, um ihnen zu zeigen, wie sie den Weg des jugendlichen Übermutes und der Sünden der Unreifen verlassen; und für die Alten, um ihnen zu helfen und sie in der Schwäche und den Unpässlichkeiten des Alters zu unterstützen.
Gott gefiel es, Israel auszuwählen und ihm eine reichliche Tora und viele Gebote zu geben. Für die Erfüllung dieser Gebote ist die gegenseitige Hilfe sogar notwendiger als in anderen Angelegenheiten. Der Ewige in seiner Weisheit beschloss, sie alle mit demselben Zeichen auszustatten. Dieser mächtige Faktor festigt unter ihnen Frieden und Liebe, denn sie alle verehren denselben Gott des Bundes und tragen sein Siegel. Sie sind miteinander in Frieden und Treue, im Geist der prophetischen Ermahnung: "Haben wir nicht alle einen Vater? ... Warum handeln wir also treulos gegeneinander und entweihen den Bund unserer Väter" (Maleachi, 2, 10). Ähnlichkeit und Verwandtschaft bringen Liebe hervor und bewahren sie sicherlich, wie es Maimonides in seinem "Führer" (Teil III, Kapitel 49) schrieb, und worauf wir uns bezogen haben.

Der Ausdruck "tragen sein Siegel" repräsentiert oft das Wesen der Brit Mila. Daher schreibt R. Josef Bechor Schor:

"Das ist mein Bund, den ihr bewahren sollt": Ich werde eurem Fleisch ein Siegel aufdrücken als Zeichen, daß ihr meine Diener seid. Es ist für Sklaven üblich, daß sie auf ihrem Gewand einen Fleck tragen als Zeichen ihrer Ergebnheit und Treue zu ihrem Herrn. Daher darf, nach dem Talmud (Schabbat 58a), ein Sklave am Schabbat nicht mit dem Fleck auf dem Gewand auf die Strasse gehen. Für uns gilt, daß der Ewige sein Siegel unserem Fleisch eingeprägt hat, um uns zu seinen Dienern zu machen. Und es ist unentfernbar.

Dieser Audruck steht zwar nicht in den Schriften, erscheint jedoch im Tischgebet (Birkat HaMason).

Der sechste Grund des Akedat Jitzchak verdient nähere Aufmerksamkeit:

Der sechste Grund betrifft den Geist, in dem diese Vorschrift erfüllt wird. Über die anderen Vorteile geht die Tatsache hinaus, daß sie auf Gottes Geheiß ausgefühtr wird und nicht aus irgendwelchen rationalen Überlegungen. Denn neben allen begleitenden Vorteilen, die Juden veranlassen, sie auszuführen, ist die göttliche Verfügung garantiert. Dies bedeutet "Wandle vor mir und sei makellos" (Gen. 17, 1) und Rabbi Meirs Feststellung: "Die Brit Mila ist so kräftig, daß der Ewige die Welt ohne sie nicht erschaffen hätte", wie es heisst (Jer. 33, 25): "So wahr ich Tag und Nacht erschaffen und die Gesetze für den Himmel und die Erde festgelegt habe." Hätte ich nicht meinen Bund festgelegt, der Tag und Nacht andauert, hätte ich die Gesetze für den Himmel und die Erde nicht festgelegt (Nedarim 31b). Durch den Geist, der sich in diesem Akt ausdrückt, wird die Beschneidung zu jenen göttlichen Vorschriften gezählt, um deretweillen der Ewige Himmel und Erde erschaffen hat. Dies stimmt mit Rabbi Akivas Doktrin über die Läuterung der Menschheit überein.

Zitieren wir Rabbi Akiva, um seine Ansicht zu verstehen. In Tanchuma Tasria 5 lesen wir:

Der böse Turnus Rufus fragte einst Rabbi Akiva: Wessen Werke sind höher? Die Gottes oder die der Menschen? Er antwortete ihm: Jene der Menschen sind höher.
Titus Rufus antwortete: Aber sieh den Himmel und die Erde an, kann der Mensch so etwas machen? Rabbi Akiva antwortete: Beziehe dich nicht auf das, was jenseits der menschlichen Erfahrung und Kontrolle liegt, sondern auf das, was innerhalb deiner Reichweite ist. Er sagte zu ihm: Warum beschneidet ihr? Er erwiderte: Ich wusste, du würdest diese Frage stellen. Daher kam ich dir voraus und erklärte, die menschlichen Werke seien höher als die göttlichen. Dann brachte ihm Rabbi Akiva Kornähren und Kuchen. Er sagte zu ihm: die einen sind das Werk Gottes, das andere ist das Werk des Menschen. Steht nicht das zweite höher als das erste?
Aber Rufus entgegnete: Wenn Er die Beschneidung will, warum verlässt dann das Kind den Mutterschoss nicht beschnitten? Rabbi Akiva erwiderte: Warum kommt die Nabelschnur mit ihm heraus, und er hängt mit seinem Nabel daran, und die Mutter schneidet sie durch? Das zu deiner Frage, warum er nicht beschnitten geboren wird. Der Ewige, gepriesen sei Er, hat uns die Gebote aus einem einzigen Grund gegeben: unser Charakter soll durch sie geläutert werden. Deshalb erklärte David: "Das Wort des Ewigen im Feuer bewährt" (Ps. 18, 31.

Aramas sechster Grund für die Brit Mila ist erzieherisch. Dies unterscheidet er ebenfalls im Kommentar Rabbi Akivas. Daher sind es nicht die Anatomie, der Zeitpunkt (am achten Tag) oder der essentielle Charakter der Mitzwah, die zählen. Wie es auch mit anderen Mitzwot der Fall ist, liegt der wichtigste Punkt im Geist ihrer Ausführung als Handlung der Verehrung in Harmonie mit dem göttlichen Willen. Dies wird in Ibn Ezras kurzen Kommentar zu den Eröffnungsversen des Kapitels, das sich mit der Brit Mila beschäftigt, reflektiert. "Wandle vor mir und sei makellos", d.h. stelle den Zweck der Beschneidung nicht in Frage.

Nachdem Benno Jacob in seinem Kommentar zu Genesis betonte, die Beschneidung sei ein traditionelles Zeichen, fügt er - in den Fußstapfen Rabbi Akivas - hinzu, die Beschneidung sei dazu bestimmt, die Schöpfung zu verbessern, die Natur zu sublimieren und sie auf die Ebene des Übernatürlichen zu heben. Daher änderte Gott mit der Beschndeidung Abrams Namen zu Abraham. Diese Namensänderung widerspiegelte die körperliche Transformation. So kennzeichnen auch die Einsetzung Adams über die Schöpfung und die Änderung von Jakov in Israel beide als neue Geschöpfe, indem ihre frühere "natürliche" Existenz transzendiert wird. Daher kennzeichnet die menschliche Handlung der Beschneidung, die auf Gottes Geheiß ausgeführt wird, die Perfektion der menschlichen Natur.
Benno Jacob kommentiert:

In der Tora waren die ursprünglichen Kleider des Menschen eine göttliches Gabe und nicht das Produkt menschlicher Arbeitskraft oder Fähigkeit. Eine Ergänzung des Schöpfungswerkes. So wie diese "Verbesserung" die moralische Geschichte des Menschen eröffnet, so legt die Beschneidung die Grundlage für den jüdischen Glauben.

Es gibt hier eine bemerkenswerte Parallele zwischen dem Zeichen und dem göttlichen Bund mit Abraham und seinen Nachkommen und dem, der Noah und der Menschheit garantiert wurde. Die Tora berichtet, daß Noah mit Gott wandelte. In den Eröffnungsversen des Beschneidungskapitels ruft Gott Abraham auf: "Wandle vor mir und sei makellos". In beiden Fällen sagt Gott: "Und ich werde errichten einen Bund mit euch" (Gen. 9, 11 und 17, 7). Mit Noah war es der ewige Bund zwischen Gott und jeder lebenden Kreatur. Mit Abraham war es der ewige Bund zwischen Gott und Abrahams nachkommen. In seinem Essay "Über die Bedeutung von Schlüsselwörtern in biblischen Geschichten" bemerkt Martin Buber:

Obwohl an die Menschheit als Ganzes gerichtet ist es dort (nach der Flut) ein sichtbares, kosmisches und kurzlebiges Zeichen. Hier jedoch (Beschneidung) ist das Zeichen der nationalen Identifikation diskret, physiologisch und immerwährend. Dort ist das gelegentliche Zeichen Gottes Werk, hier wird es vom Menschen ausgeführt.

Haftara zu Tasria: II Könige, IV, 42 - V, 19
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Schwester Offline

Scherzkeksele


Beiträge: 618

10.07.2006 01:10
#3 RE: Die Beschneidung im Judentum antworten

Barakalaufi Bruder

Meine Frage war wie ihr genau bescneidetet wie ihr vorgeht usw..
Wieso und warum man beschnitten sollte weiss ich ja, das wir Muslime (ich nicht da ich frau bin) beschnitten werden müssen..

wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, wird er ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat.
so steht es bei euch..

Also wie geht ihr richtig vor..

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Thomas Offline

mishtatef


Beiträge: 297

10.07.2006 01:18
#4 RE: Die Beschneidung im Judentum antworten

Shalom Schwester,

na vielleicht interessiert es ja jemanden anderen :) Weiter gehts:

Die Beschneidungszeremonie

Die Zeremonie beginnt, wenn der festlich gekleidete Knabe in die Synagoge getragen wird. Wenn dieser angekommen ist, erheben sich alle Anwesenden und rufen:
"Gesegnet, der da kommt!"

Der Mohel (religiöser und medizinischer Beschneidungsspezialist) legt das Kind auf den "Elias- Stuhl" und sagt:

"Dies sei der Stuhl für Elia, zum Guten sei seiner gedacht. - Auf deine Hilfe hoffe ich, Ewiger. Ich harre auf deine Hilfe, Ewiger, deine Gebote erfülle ich. Elia, des Bundes Engel, auf ihn sind wir vorbereitet. Er stehe zu meiner Rechten und stütze mich. Ich harre auf deine Hilfe, Ewiger. Ich freue mich über dein Wort wie einer, der reiche Beute gefunden. Reicher Friede denen, die deine Tora lieben, sie straucheln nicht. Heil dem, den du erwählst und dir nahen lässt, dass er in deinen Höfen wohne."

Die Anwesenden antworten:
"Mögen wir erquickt werden mit der Seligkeit deines Hauses, der Heiligkeit deines Tempels."

Beschneidungsszene
Aus einem Mohel-Buch aus dem 18. Jh.

Danach übernimmt die Kvaterin (Patin) das Kind von der Mutter und übergibt es dem Kvater (Pate). Dieser reicht den Knaben dem Vater und er gibt den Jungen dem Sandak (2. Pate), der auf einen für ihn bereitgestellten Stuhl sitzt. Der Ehemann darf das Kind nicht unmittelbar aus den Händen der Mutter nehmen, da diese noch von der Geburt her als religiös unrein gilt.

Der Mohel spricht daraufhin:
"Gelobt seist du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der uns geheiligt durch deine Gebote und uns die Beschneidung befohlen."
Dann entfernt er die Vorhaut am Penis des Knaben. Dazu verwendet er ein Beschneidungsmesser und einen Kamm zur Ablösung der Vorhaut von der Eichel und den Schild (Magen), der die Eichel vor Verletzungen schützt.
Nach der Beschneidung spricht der Vater des Kindes:
"Gelobt seist du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der uns geheiligt durch deine Gebote und uns befohlen, den Sohn in den Bund unseres Vaters Abraham aufzunehmen."
Die Anwesenden sprechen dann:
"Wie er in den Bund eingeführt worden, so möge er in der Tora, in die Ehe und die Ausübung guter Werke eingeführt werden."
Danach wird der hebräische Name des Knaben laut verkündet und das Pflichtmahl vollzogen. Hierbei wird das Neugeborene beschenkt und gesegnet mit dem Spruch:
"Er wachse heran zur Tora, zur Chuppa und zu guten Werken."

Dieser Spruch wird auf den Torawimpel gestickt oder gemalt. Der Wimpel wird aus der Beschneidungswindel hergestellt. Der Junge stiftet diesen bei seinem ersten Synagogenbesuch der Gemeinde.


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Schwester Offline

Scherzkeksele


Beiträge: 618

10.07.2006 01:28
#5 RE: Die Beschneidung im Judentum antworten

In Antwort auf:
"Gesegnet, der da kommt!"

Chair Inschallah
In Antwort auf:
Der Mohel (religiöser und medizinischer Beschneidungsspezialist) legt das Kind auf den "Elias- Stuhl" und sagt:

Es muss ein Jude sein oder? Ihr dürft nur von den Juden beschnitten werden?
In Antwort auf:
"Dies sei der Stuhl für Elia, zum Guten sei seiner gedacht. - Auf deine Hilfe hoffe ich, Ewiger. Ich harre auf deine Hilfe, Ewiger, deine Gebote erfülle ich. Elia, des Bundes Engel, auf ihn sind wir vorbereitet. Er stehe zu meiner Rechten und stütze mich. Ich harre auf deine Hilfe, Ewiger. Ich freue mich über dein Wort wie einer, der reiche Beute gefunden. Reicher Friede denen, die deine Tora lieben, sie straucheln nicht. Heil dem, den du erwählst und dir nahen lässt, dass er in deinen Höfen wohne."

Ähem.. wo ist der segen Gottes?? Die Gebote sind doch nicht Elia. Ich dachte ihr ehret nur Gott.
Ihr wiederspricht euch.

In Antwort auf:
Mögen wir erquickt werden mit der Seligkeit deines Hauses, der Heiligkeit deines Tempels."

Solomns(as) tempel richtig?

So bei der rest wir gott auch geprädigt.. aber fehlt da nicht noch ein teil

In Antwort auf:


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Thomas Offline

mishtatef


Beiträge: 297

10.07.2006 01:38
#6 RE: Die Beschneidung im Judentum antworten

..Ein Kind, das ein jüdische Mutter gebiert, gilt nach dem jüdischen Recht als Jude. Eine jüdische Mutter ist eine Person, die der jüdischen Religionsgemeinschaft angehört, wobei es gleichgültig ist, ob sie selbst in die Gemeinschaft hineingeboren ist oder als Proselytin in sie eingetreten ist. Es ist einleuchtend, daß die Mutter ausschlaggebend ist, denn das Kind hat sich ja im Mutterleib entwickelt, so daß die Mutterschaft unmittelbar erwiesen ist, während das bei der Vaterschaft nicht der Fall ist.

In der Regel wird ein Kind männlichen Geschlechts am achten Tag seines Lebens beschnitten. Der Beschneidung (Brit mila) wird große Bedeutung beigemessen: Diese Ritual erinnert an den heiligen Bund, den Gott mit dem Stammvater Abraham geschlossen hat: „Ich werde meinen Bund errichten zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir in allen Geschlechtern als ewigen Bund“ (vgl. Buch Mosis, Kap. 17,7 ff.). Durch die Beschneidung des männlichen Gliedes wird das Kind in diesen Bund aufgenommen. Sie ist auch ein Zeichen verpflichtender Gemeinschaft des einzelnen Juden mit seinem Volk. Wer daher seinen Sohn nicht beschneiden läßt und derjenige, der dies auch nach Vollendung des 13. Lebensjahres nicht nachholt, stellt sich außerhalb des Bundes zwischen Gott und dem Volk Israel.

Ist das Kind an einem Sabbat geboren, findet die Beschneidungszeremonie gleichfalls an einem Sabbat statt, obgleich sie mit Arbeit verbunden ist. Man kann die Beschneidung auf einen späteren Termin verschieben, wenn es dafür triftige Gründe gibt, z.B. wenn das Kind zu schwächlich ist. Die Beschneidung wird von einem dafür zuständigen Kultusbeamten, dem Mohel, vorgenommen oder von einem Arzt. Wie von dem Mohel medizinische Kompetenz gefordert ist, so muß ein Arzt sich der Tatsache bewußt sein, eine kultische Handlung auszuführen. Während in früheren Zeiten das Kind in der Synagoge beschnitten wurde, findet die Zeremonie heutzutage entweder zu Hause statt oder in einer Klinik, sofern ein kompetenter jüdischer Arzt zur Verfügung steht.

Das zu beschneidende Kind wird von den anwesenden Gästen mit den Worten „Baruch ha-ba“ (Gesegnet sei der, der da kommt!“) begrüßt. Der Sandak (Beistand) hält dann das Neugeborene für die Dauer der Beschneidung auf dem Schoß.

Während des Beschneidungsaktes preist der Vater des Kindes Gott, der befahl, den Nachkommen in den Bund aufzunehmen. Nach vollendeter Beschneidung sprechen alle Anwesenden einen Segenswunsch: „Wie das Kind in den Bund eingegangen, so möge es auch zum Torastudium, zur Ehe und zu guten Werken eingehen!“ Der Mohel erhebt einen Becher Wein, preist Gott, „der den Menschen von Geburt an geheiligt und dessen Fleisch mit dem Zeichen des heiligen Bundes gesiegelt hat“, und bittet Gott, das Kind unter seinen Schutz zu nehmen.

Bei der Beschneidung erhält der Junge auch seinen jüdischen Namen, mit dem er dann später bei Eintritt in die religiöse Volljährigkeit zur Tora auf gerufen wird. Als jüdische Namen gelten nicht nur hebräische, sondern auch griechische, wie z.B. Alexander nach Alexander dem Großen, der als judenfreundlich galt. Der Mohel ist verpflichtet ein Register der vorgenommenen Beschneidungen zu führen, in dem meist sowohl die jüdischen als auch die bürgerlichen Namen des Kindes vermerkt sind. Nach direkten Vorfahren, die noch am Leben sind, werden Kinder nicht benannt. Das betrifft sowohl den jüdischen Namen als auch den bürgerlichen. Es gilt als unschicklich, ein Kind mit dem Namen seines Vaters zu rufen, und falls dem Kind bei der Beschneidung der Name seines Vaters gegeben wird, läßt sich daraus schließen, daß der Vater vor der Geburt bzw. der Beschneidung des Kindes gestorben ist. In der Regel wird im Anschluß an die Beschneidung ein festliches Essen veranstaltet, besonders wenn eine größere Zahl von Freunden und Verwandten an der Zeremonie teilgenommen hat. In manchen Gemeinden ist es üblich, daß aus der bei der Beschneidung benutzten Windel ein Torawimpel (Mappa) gefertigt wird. Auf dieses Band, das um die Torarolle gewickelt wird, sind der Geburtstag des Kindes sowie Segenswünsche gemalt bzw. gestickt.

Die Namensgebung eines weiblichen Neugeborenen erfolgt meist im Rahmen des Sabbatgottesdienstes, an dem die Mutter des Kindes zum ersten Mal nach der Geburt wieder teilnimmt. Bei dieses Gelegenheit wird der Vater des Mädchens zur Tora aufgerufen. Nachdem der betreffende Toraabschnitt verlesen ist und der Vater den abschließenden Segensspruch gesagt hat, pflegt er noch den Segensspruch zur Errettung aus Lebensgefahr anzufügen (Birkat ha-gomel), d.h. er dankt Gott für die Genesung der Mutter des Kindes. Der Vorbeter oder der Rabbiner spricht dann einen Segen für das Kind und seine Mutter, wobei der Name des Kindes genannt wird. Einen hebräischen bzw. spezifisch jüdischen Vornamen, der vom standesamtlichen abweicht, muß ein Mädchen nicht bekommen.

Aus: Heinrich Simon: Leben im Judentum
Verlag Hentrich & Hentrich und Centrum Judaicum Berlin, 2003
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Thomas Offline

mishtatef


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10.07.2006 01:46
#7 RE: Die Beschneidung im Judentum antworten

In Antwort auf:
Es muss ein Jude sein oder? Ihr dürft nur von den Juden beschnitten werden?

Ganz sicher muß er es sein!!

In Antwort auf:
Ähem.. wo ist der segen Gottes?? Die Gebote sind doch nicht Elia. Ich dachte ihr ehret nur Gott.
Ihr wiederspricht euch.

Man glaubt, daß bei jeder Beschneidung der Prophet Elia anwesend ist, um das Kind vor Gefahren zu schützen.

In Antwort auf:
Solomns(as) tempel richtig?

Tempel Gottes


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Schwester Offline

Scherzkeksele


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10.07.2006 01:48
#8 RE: Die Beschneidung im Judentum antworten

Hi Thomashen..

Danke für die ausfürlichkeit, aber wieso weichst du meine fragen aus? bei meinen vorherigen beitrag.

In Antwort auf:
Ist das Kind an einem Sabbat geboren

Sabbat der freitag als gott sich aus ruhte richtig?
In Antwort auf:
(Brit mila)

Ist ein Hauch wie Bismillah
In Antwort auf:
Der Mohel erhebt einen Becher Wein, preist Gott,

Dachte Alkohol ist es bei euch verboten? Wie kann man was gott verboten hat damit zu heiligen, auch wenn es nicht getrunken wird?

Das zweite wäre.. wie machen das die Radikalen?

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Schwester Offline

Scherzkeksele


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10.07.2006 01:50
#9 RE: Die Beschneidung im Judentum antworten

In Antwort auf:
Ganz sicher muß er es sein!!

Sehe ich auch so.. wir muslime lassen auch nur muslime ran.
In Antwort auf:
Man glaubt, daß bei jeder Beschneidung der Prophet Elia anwesend ist, um das Kind vor Gefahren zu schützen.

Er wird kommen, aber seine Zeit ist noch nicht da. Zum anderen.. Nur Gott ist anwesend, Elia bestimmt nicht.
Man sollte nicht glauben sondern sich sicher sein.

In Antwort auf:
Tempel Gottes

Aber von solomons(as)?
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Thomas Offline

mishtatef


Beiträge: 297

10.07.2006 02:08
#10 RE: Die Beschneidung im Judentum antworten

Shalom Schwester,

In Antwort auf:
Danke für die ausfürlichkeit, aber wieso weichst du meine fragen aus? bei meinen vorherigen beitrag.


Ich finde nicht, dass ich dir ausweiche!!

In Antwort auf:
Sabbat der freitag als gott sich aus ruhte richtig?

Mit dem untergehen der Sonne am Freitag Abend beginnt Shabbat

In Antwort auf:
Ist ein Hauch wie Bismillah

Bund der Beschneidung ein hauch....., vielleicht kommt der aus der Gemeinsamkeit der semitischen sprachen

In Antwort auf:
Dachte Alkohol ist es bei euch verboten? Wie kann man was gott verboten hat damit zu heiligen, auch wenn es nicht getrunken wird?

Das zweite wäre.. wie machen das die Radikalen?


Bei Festlichkeiten wird auch mal Wein gebraucht.. Was bezweckt der Sinn deiner Fragen, suchst du nach agumenten das Judentum vorzuführen? Oder warum begleiten deine Fragen immer eine leicht aggressive Signatur? Bist du nicht Muslima? Ich habe kein problem damit!! Warum beschneidet ihr eure Knaben, wenn es noch nicht mal Bestandteil des Q'ran ist?


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Schwester Offline

Scherzkeksele


Beiträge: 618

10.07.2006 09:50
#11 RE: Die Beschneidung im Judentum antworten

In Antwort auf:
Ich finde nicht, dass ich dir ausweiche!!

Sorry.. hatte deinen Beitrag erst spät gesehen.
In Antwort auf:
Mit dem untergehen der Sonne am Freitag Abend beginnt Shabbat

Meine frage wäre, wie könnte sich ein allmächtiger sich ausruhen, wenn ers sagt, <Es sei! dann sei es auch>?
Ich meine die 7 Tagen kann man nicht mit dieser welt vergleichen.

In Antwort auf:
Bund der Beschneidung ein hauch....., vielleicht kommt der aus der Gemeinsamkeit der semitischen sprachen

Kannst du es mir auf deutsch übersetzen
In Antwort auf:
Bei Festlichkeiten wird auch mal Wein gebraucht..

Sollte man nicht Religion mit Bräuche nicht trennen?
In Antwort auf:
as bezweckt der Sinn deiner Fragen, suchst du nach agumenten das Judentum vorzuführen?

Sowie es bei uns Dumme übertreibende Radikale gibts, gibt sie auch bei euch und ich will bestimmt nicht irgendendjemanden in dieser Kategorie hineinstecken, wenn du verstehst.
In Antwort auf:
Oder warum begleiten deine Fragen immer eine leicht aggressive Signatur?

Dachte das hier es etwas anders ist als beim anderen Forum. HAbe es geändert und ich entschuldige mich falls du cih von mir auf einer art und weise angegriffen gefühlt hast, war keine absicht
Bin ein sehr friedlicher Mensch könnte keiner Fliege was zu leide tue, habe nur manchmal einen grossen mundwerk

In Antwort auf:
Bist du nicht Muslima?

Alhamdullilah!!
In Antwort auf:
Warum beschneidet ihr eure Knaben, wenn es noch nicht mal Bestandteil des Q'ran ist?

Sowie Abraham(as) euer Prophet(as) ist so ist er auch unser Prophet.
Er hatte zwei Knaben Ismael und Isaak. Beide Brüder und durch ihnen ist der bund nicht gebrochen
Nur wir machen es bissi anders

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Thomas Offline

mishtatef


Beiträge: 297

10.07.2006 11:08
#12 RE: Die Beschneidung im Judentum antworten

Shalom Schwester,

In Antwort auf:

Kannst du es mir auf deutsch übersetzen

nochmal erxtra für dich:

HaBrit = Der Bund
Milah = Beschneidung


In Antwort auf:
Sowie Abraham(as) euer Prophet(as) ist so ist er auch unser Prophet.
Er hatte zwei Knaben Ismael und Isaak. Beide Brüder und durch ihnen ist der bund nicht gebrochen
Nur wir machen es bissi anders

Zur der Zeit Abram ("Friede sei mit ihm" Ibrahim) gab es noch kein Islam, er wurde erst mit oder auch durch Mohammed gegründet, also beinhaltet deine Aussage reine Interpretation, und steht im Widerspruch zum Q'ran, welcher eine Beschneidung nicht als Gesetz beinhaltet. Auch das Ismael beründer des Arabischen Volkes ist so wie mit Ibrahim den Mekka aufsuchte sind spikulation. Aber es ist nicht meine Art eine Religion zu zerreden, oder gar zu beschmutzen wenn dessen Fundament Frieden beinhaltet, wie es im Grunde der Islam lehrt. Das Menschen noch nicht so weit sind im Verständnis ihrer eigenen Religion, ist nicht die Schuld der Religion, sondern der Nichtachtung des geschriebenen, welches die Heiligen Bücher beinhalten.


btw. Ich habe viel Materiell zu deinem Thema gepostet, ich denke, erstmal liest man alles, dann denkt man darüber nach und stellt fragen, bei dir geht mir das alles zu schnell, so das der Anschein hoch kommt, dass Du nur vergleichen möchtest um zu beweisen, das der Islam die bessere Religion sei. Das ist mein subjektives Gefühl dabei, sollte ich damit Falsch liegen, tut es mir leid, aber selten habe ich mich in so was getäuscht.

Alles liebe Friede sei mir dir

Thomas
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Ein Weg entsteht, indem man ihn geht. (Chuang-tzu)

Schwester Offline

Scherzkeksele


Beiträge: 618

10.07.2006 16:04
#13 RE: Die Beschneidung im Judentum antworten

Ok..

Bismillah..

Lieber Bruder Thomas.
Die aller erste Religion und gesetze waren erstmal nicht die Thora, dass weisst du und dass weiss ich.
Es fing alles mit Nuah an (gesetzübertrager) bis Jesus(as). Abraham(as) hatte genauso Bücher gehabt gellchen und ich meine all die bücher (religionen) sind gleichgewesen. Denn sie wurde vopn dem Allmächtigen gegeben.
Die Thora wurde ebenfalls ausgelöscht und verbrannt.
Es wurde geändert und verfälscht, es wurde bewiesen. Ezra verfälschte es, weil sie teils verbrannt worden ist.

Zum anderen Ismaael habt ihr nie anerkannt.

Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.
1Mo 22,2
Diesen namen hatte jemand ja wohl hinzugefügt.
Und der Engel des Herrn rief Abraham abermals vom Him­mel her und sprach:
ch habe bei mir selbst ge­schworen, spricht der Herr: Weil du solches ge­tan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont, will ich dein Geschlecht seg­nen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Fein­de besitzen; und durch dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast."

1. Mose 22;15-18
Dies bedeutet doch, dass er ihn noch mit einem anderen sohn segnen wird.

Erstens wissen wir, das Ismaael der erstgeborene Sohn ist und nicht Isaak.

Du sagst ich spreche wiedersprüchig koran mässig?
Wo ist denn mein Wiederspruch?
Ich habe meine Religion und des deines und ich werde niemals sagen und mich dafür hüten, Ey du du da.. nimm meine Relgion aber rucki zucki. nein mache ich nicht.
Hatte mich ja enstchuldigt und ja du bist an der falschen fährte, denn dein Gefühl täuscht dich diesmal sehr gewaltig.

Ich halte an meine Religion fest sowie du an deiner Religion fest hälst, aber ich werde meine Religion sehr gut verteidigigen, muss aber nicht heissen, dass wir uns nicht riechen können

In Antwort auf:
Ich habe viel Materiell zu deinem Thema gepostet, ich denke, erstmal liest man alles

Ich habe gelesen und meine Fragen gestellt.
Nur fehlt da etwas.. und ich weiss wiso ich ausgerechnet diese Fragen stelle

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Die Welt ist Dunkelheit, Wissen ist Licht, aber Wissen ohne Wahrheit ist nichts als ein Schatten.

Thomas Offline

mishtatef


Beiträge: 297

10.07.2006 22:14
#14 RE: Die Beschneidung im Judentum antworten

In Antwort auf:
Ich habe gelesen und meine Fragen gestellt.
Nur fehlt da etwas.. und ich weiss wiso ich ausgerechnet diese Fragen stelle

Hallo Schwester,

dann kläre mich mal auf warum du sie stellst
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Schwester Offline

Scherzkeksele


Beiträge: 618

10.07.2006 23:20
#15 RE: Die Beschneidung im Judentum antworten
Die Zeit kommt noch
Sei nicht so habgierig neugierig

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