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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 540 mal aufgerufen
 Islam
Zaf-Ad Offline

Forum-Probierer

Beiträge: 22

09.07.2006 01:07
Entstehung des Islams antworten

Keine andere Religion hat sich so schnell ausgebreitet wie der Islam. Im Jahre 570 n. Chr. wurde der Prophet Muhammad geboren, dem der Engel Gabriel später die Worte Allahs, den „Qur'an“, übermittelte. 622 n. Chr. zog Muhammad von Mekka nach Yathrib um, da er keine Chance gegen die Macht der alteingesessenen Priester und Händler hatte. Diese fürchteten, daß Mekka seine Position als Wallfahrtsort und damit als Wirtschaftszentrum verlieren könnte. Der Umzug nach Yathrib, das später nur noch Medina, „die Stadt“, genannt wurde, ist der Beginn der islamischen Zeitrechnung. In Medina fand Muhammad schnell Anhänger und schon bei seinem Tode im Jahre 632 war ein Großteil der arabischen Halbinsel islamisiert. Unter seinen nächsten vier Nachfolgern, den Kalifen, breitete sich der neue Glaube bis zum heutigen Libyen im Westen und bis Afghanistan im Osten aus. Doch nach der Ermordung des vierten Kalifen Ali entbrannte ein Streit um die Macht, dessen Folge die Spaltung des Islam in Sunniten und Schiiten war. Die Schiiten („Shia Ali“, „die Partei Alis“) erkennen nur die Nachkommen Alis als rechtmäßige Kalifen an. Sie sind den Sunniten zahlenmäßig weit unterlegen, und haben heute etwa einen Anteil von zehn Prozent aller Muslime. Dem Tempo der Ausbreitung tat diese Spaltung keinen Abbruch. Unter der Dynastie der Omayyaden setzten sich die Eroberungen in Richtung Westen fort. In den Jahren 705 bis 709 endete in Marokko die Ära der Byzantiner und das Land wurde ins Reich der Omayyaden aufgenommen. Es bildete das westlichste islamisierte Land, daher auch Marokkos arabischer Name „Al-Maghreb“, das Land im Westen. Auch Spanien wurde muslimisch, die prächtigen Bauten in Cordoba und Granada zeugen noch heute von dieser Epoche, die bis zum 15. Jahrhundert andauerte.

Das arabische Wort „Islam“ bedeutet „vollständige Hingabe, Ergebung und Unterwerfung in den Willen Allahs“. Ein „Muslim“ ist jemand, der den Islam ausübt, sich also Allah hingibt. Religion und Leben lassen sich im Islam nicht voneinander trennen, denn der Alltag soll gelebter Glaube sein. So wäre es für einen Muslim unmöglich, seinen Glauben distanziert vom normalen Leben in Klöstern zu praktizieren. Deshalb orientiert sich der Islam an den Bedürfnissen des alltäglichen Lebens und gibt konkrete Richtlinien für nahezu jede Lebenslage, und dennoch hat ein Muslim viel Freiheit. Damit ist er mehr als „nur“ eine Religion. Die Grundsätze des Islam sind im Qur'an („das Gelesene“, „der Vortrag“), dem heiligen Buch der Muslime, niedergeschrieben. Die Inhalte wurden von Allah selbst offenbart (Sure 69, Vers 43: ...eine Offenbarung vom Herrn der Menschen...“). Sein Prophet Muhammad („Der Gepriesene“) empfing diese Offenbarungen 23 Jahre lang und verbreitete sie weiter. Er war im Grunde nur ein „Sprachrohr“ Allahs. Die meisten Muslime glauben, der Qur'an sei sogar genau in Allahs Wortlaut formuliert. Deshalb muß dem Buch der entsprechende Respekt entgegengebracht werden.
Quelle: http://www.arabien-entdecken.de/ahlan.pdf

Katzav Offline

Administrator


Beiträge: 297

11.07.2006 22:21
#2 RE: Entstehung des Islams antworten

Interessant...Und der Islam hat nur den einen Propheten Mohammed?
_ _ _ _ _ _ _
Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst!

Schwester Offline

Scherzkeksele


Beiträge: 618

12.07.2006 02:18
#3 RE: Entstehung des Islams antworten

@Katzav.

Wie einen Propheten??
Wir haben nicht nur einen Propheten, aber muhammed(saw) ist der gesandte der den Koran offenbart bekommen hatte.
Wir glauben an Moses(as), Abraham(as), isaak(as), Ismael(as), Noah(as), Joseph(as), Jesus(as), Salomon(as), David(as) usw.. Alles sind gesandte Gottes und laut Koran steht auch "Zwischen Ihnen machen wir keine Unterschiede.
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Die Welt ist Dunkelheit, Wissen ist Licht, aber Wissen ohne Wahrheit ist nichts als ein Schatten.

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