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Interkulturelles Religionsforum
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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 398 mal aufgerufen
 Christentum
freily ( Gast )
Beiträge:

18.06.2006 19:45
Grundsatzfehler dieser Lehre antworten

Wenn ich als ehemaliger katholich erzogener Christ diese Lehre mittlerweile ablehne, dann nicht weil mich ein Teufel reitet, sondern weil ich in unzähligen mentalen Auseinandersetzungen mit den Dämonen der Finsternis, als Bezwinger hervorging.

Um Fragen aus dem Weg zu gehen wie diese den Aussehen und wer die sind, die Dämonen, dann kann ich heute sagen, es ist das Innerste in einem Selbst, der böse Kern der eigenen Seele.

Viele andere Weisheitslehren und Religionen sagen ähnliches. Das ist aber nicht einmal der Beweis dieser Sache, sondern lediglich ein Hinweis, dass sich tausende von Generationen von Menschen in einem Punkt mal einig sind.

Den Satan zu personifizieren ist eines der Übel der christlichen Fehllehre und kommt aus der Unverständigkeit etwas beschreiben zu wollen, bevor man es kennt.

Meine Rettung der Seele bestand nicht im naiven anhimmeln an einen Jesus, denn als Kind war ich zwar darauf getauft, aber bei der Entscheidung einen Peiniger zu töten der mich ständig mißhandelte, hat mir nur das 5. Gebot geholfen: "Du sollst nicht morden".

Der Irrlehre eines Paulus folgend hätte ich den Peiniger töten können, aber das Gesetz G*TTes verletzt. Da ich aber der "Stimme" G*TTes in diesem Gebot gehorcht habe, hat mir das Leben bis heute aufgezeigt, dass ich schon als Kind richtig entschieden habe und so, die Pforten der "Hölle" überwunden.

Ich gebrauche diesen falschen Kirchenausdruck nur, weil damit viele der abendländischen Kultur was anfangen können, denn lt. der Bibel gibt es keine Hölle und das hebräische Wort Scheol bedeutet Grab oder auch Untergrund, so viel ich weis.

Also werde ich mich bemühen, meinen Entscheidungsweg hier einzustellen, um so anderen die Möglichkeit zu geben, etwaige Parallelen zu erkennen und hoffentlich den Mut zum Schreiben finden, denn Kommunikation ist alles und Schweigen das Vorurteil von gestern.!

Katzav Offline

Administrator


Beiträge: 297

18.06.2006 19:49
#2 RE: Grundsatzfehler dieser Lehre antworten

Schon allein, dass der Paulus ja quasi das <töten erlaubt ist ja schon ein Widerspruch. Es heißt doch immer, dass das Christentum die Lehre der Liebe sei. Aber was hat denn töten mit Liebe zu tun?
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Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst!

freily ( Gast )
Beiträge:

21.06.2006 19:07
#3 Entscheidung zur Abkehr antworten

Die Entscheidung mich vom Christentum abzuwenden fiel mir unglaublich schwer, denn man kann es nicht fassen, dass Mitmenschen so perfide sind, ganze Generationen aus Machtbegierde zu verführen und wenn möglich, ins Unglück zu stürzen.

Aber leider ist dass ein Faktum.! Und genau aus diesem Grund wurde ich zum Kabbalisten.

Ich sammelte mit bescheidenen Mitteln Informationen, die gegen meine eigenen Glaubensansichten sprachen, weil ich unbedingt die Wahrheit wissen wollte und nicht als die wirkliche Wahrheit und bei dieser Aktion verlor ich schnell mein anerzogenes naives Denkschema.

Ab jetzt zählten nur noch Fakten!

Der Auslöser war aber zu diesem Zeitpunkt keineswegs meine Gläubigkeit, da ich damals ein Agnostiker war.

Es war eine Erfahrung über die ich bis heute nicht schreiben kann, die mir aber bewiesen hat, dass es sehr wohl eine andere und für mich nicht erklärbare Welt gab, die zudem noch unsichtbarer Natur ist, aber mental existent.

Es war eine Erfahrung die in mir, an der Lehrart der Kirche einige Fragen eingab, die die Kirchenvertreter nicht beantworten konnten oder nicht wollten.

Und so fing ich privat an zuforschen, was sich als sehr schwierig bis fast garnicht machbar herausstellte, weil natürlich die Institution Kirche nicht will, dass die Wahrheit bekannt wird. Die zahlenden "Schäfchen" sind ein starker Beweggrund dazu. Warum die Priester der Kirchen da ihr ewiges Leben selber abwerten, wird mir ein Rätsel bleiben.
Daher durchforstete ich einge christlichen Sekten, wobei ich die Lehre der Zeugen Jehovas 9,5 Jahre durchforstete, bis ich nach weiteren 10 Jahren des ständigen wöchentlichen Bibellesens auf das Judentum traff.

Beim Anfang meines privaten Judaistik-Studiums fiel mir nach einigen Erklärungsgesprächen mit einer Jüdin sofort auf, dass sehr vieles von der röm.kath. Kirche aus dem Judentum entnommen wurde und verkehrt wiedergegeben wird.
Von da an war mir bewußt, ich hab die Wurzel aller Religionen gefunden.
Ab da verstand ich, warum ich mich als Christ so unwohl fühlte, ich habe das mentale Zuhause gefunden.

Katzav Offline

Administrator


Beiträge: 297

24.06.2006 11:01
#4 RE: Entscheidung zur Abkehr antworten

In Antwort auf:
Die Entscheidung mich vom Christentum abzuwenden fiel mir unglaublich schwer

Das glaube ich dir. Ich kann mir gut vorstellen wie schlimm das sein muss, wenn ein ganzes Gesellschaftsbild zusammenbricht....


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Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst!

freily ( Gast )
Beiträge:

25.06.2006 13:59
#5 RE: Entscheidung zur Abkehr antworten

Zitat von Katzav
In Antwort auf:
Die Entscheidung mich vom Christentum abzuwenden fiel mir unglaublich schwer

Das glaube ich dir. Ich kann mir gut vorstellen wie schlimm das sein muss, wenn ein ganzes Gesellschaftsbild zusammenbricht....
In diesem Stadium kann man es erst mental erfassen, was es bedeutet, wenn einem der Boden unter den Füssen weggezogen wird. Fast 50 Jahre des Lebens vergeudet, nur wegen der Machtallüren einiger weniger.
Geistig hing ich völlig in der Luft, aber durch die vielseitige Kenntnis der Bibel, die auch den Zeugen Jehovas verdankte, durfte ich in der Gnade des EWIGEN weilend erkennen, dass meine Sehnsucht nach Gerechtigkeit nur durch die Torah gestillt wird.
Und plötzlich gab all das Leiden von Kindesbeinen an einen Sinn für mich und spürte körperlich die Befreiung von einem psychischen Trauma, dass mich bis dahin belastete.
Plötzlich war der Sinn des Lebens existent und ich durfte Erkennen, meine Wurzeln müssen jüdisch sein.!
Gelobt sei der HERR in Ewigkeit.

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